01
Jul
2019

Wann Sie sich von Ihrem alten IP-Telefon verabschieden sollten

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Pietro Bertera, Global Support & Training Director, Snom Technology, erklärt, wann und warum eine Telefonanlage erneuert werden sollte. 

Auch mehr als ein Jahrzehnt nach ihrer Implementierung leisten noch immer Zehntausende von Snom Telefonen zuverlässig ihren Dienst. Eigentlich kein Wunder, setzt der internationale Premium-Hersteller von IP-Telefonen doch von jeher bei seinen Produkten auf qualitativ hochwertige Materialien und solide Technologien. Während Smartphones, Notebooks und PCs nicht selten nach zwei oder drei Jahren ausgetauscht werden müssen, wirkt der lange Lebenszyklus der IP-Telefone von Snom fast ein wenig anachronistisch. Doch das sympathische Markenzeichen der Langlebigkeit ist kein Garant für Ewigkeit. Denn auch  Business-Telefone der höchsten Qualität kommen irgendwann an ihre technischen Grenzen. Wer also die Vorzüge neuester Telefonie-Lösungen und UCC-Plattformen hinsichtlich Effizienz und Bedienerfreundlichkeit nutzen möchte, wird nicht um den Austausch der alten Telefone umhin kommen 

Pietro Bertera, Global Support & Training Director von Snom Technology, erklärt die wichtigsten Gründe für die Anschaffung einer neuen Telefonanlage.


In einem IP-Telefon befindet sich ein echter Miniatur-Computer. Würden Sie mit einem PC arbeiten, der vor 12 Jahren hergestellt wurde?

Eine Hauptplatine, ein Chipsatz, ein Speicher und ein RAM, ein LCD-Display, ein Betriebssystem mit Web-Schnittstelle, Hardware-Komponenten für den Anschluss an das Unternehmensnetz (AdR: Fast Ethernet), eine Tastatur und eine Klinkenbuchse für kabelgebundene Headsets. Nein, es handelt sich nicht um einen PC, sondern um Komponenteneines IP-Telefons. Die Rechenleistung war konzipiert für  einfache Aufgaben: Anrufe empfangen und durchführen, die ausgewählten Nummer, den Name des Gesprächspartners bzw. der Gesprächspartnerin sowie von Menüoptionen des Telefons im Display darstellen etc. . 

Doch heute wird vonmodernen IP-Telefonen vieles mehr abverlangt.

Verwendung neuer Firmware

Im letzten Jahrzehnt hat die Technik große Fortschritte bei Hardware und Software gemacht. Endgeräte mit veralteten Chipsätzen und einem kleinen RAM sind nur schwerlich in der Lage, mit der neuen, für leistungsstärkere Komponenten entwickelten Firmware zu arbeiten. Es ist ein bisschen so, als wolle man auf einem 32-Bit-PC 64-Bit-Anwendungen installieren oder ein Windows 95-System auf Windows 10 zu aktualisieren. Neue Firmware verhilft den IP-Endgeräten nicht nur zu neuen Funktionen, sondern schließt auch eventuelle Sicherheitslücken. Dieser Punkt gewinnt bei heutigen IP-Telefonen eine immer höhere Bedeutung.


 

Sicherheit muss groß geschrieben werden

Um bei der PC-Analogie zu bleiben, denken wir einmal an Systeme mit Windows XP, die nicht mehr aktualisiert werden können –  mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Sicherheit. Nicht anders verhält es sich bei IP-Telefonen, die aufgrund mangelnder Rechnerleistung nicht mehr aktualisiert werden können. Ein veraltetes IP-Telefon ist das perfekte Einfallstor, um sich unbefugten Zugriff auf ein Netzwerk zu verschaffen. 

 

Auch wenn das alte IP-Endgerät allein zum Telefonieren verwendet wird, sollte der Punkt „Sicherheitsrisiko“ die Alarmglocken klingeln lassen.

 

Interoperabilität

Nutzer nehmen die Qualität und Vielseitigkeit der im Unternehmen verwendeten UCC-Lösung hauptsächlich über ihr IP-Telefon wahr. Aus diesem Grund arbeitete Snom als einer der ersten Hersteller intensiv daran, die höchstmögliche Interoperabilität zwischen Endgerät und Telefonzentrale zu gewährleisten. Inzwischen gibt es zahlreiche Collaboration- und Office-Automatisierungsfunktionen, die dank moderner Enderäte über die reine Telefonie hinausgehen, beispielsweise automatische Konfigurationsmodi oder die Fernverwaltung von IP-Terminals über die Telefonzentrale.  

Dies alles sind nützliche Funktionen, die je nach Grad der Interoperabilität von IP-Telefonen und der Telefonplattform den Unterschied zwischen einer Patchwork-Implementierung mit notwendigen Kompromissen und einer schnellen Einführung einer großen Anzahl von Telefonen ausmachen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Eine bekannte italienischen Universität profitierte bei der Installation von mehr als 11.000 Snom Telefonen von diesen Vorzügen. 

Design

Wer IP-Telefone von vor zehn Jahren mit ihren Nachfolgern der neuesten Generation vergleicht, dem fallen nicht nur technische Unterschiede auf, sondern auch die neuen Designs. Für manche Unternehmen ist das Aussehen eines Telefonskein Kaufkriterium. Anders aber sieht es aus, wenn ein Image mitverkauft werden soll. Welchen Eindruck würde beispielsweise ein sichtbar veraltetes und damit potenziell unsicheres Telefon in einem 5-Sterne-Hotel oder in den Chefetagen großer Unternehmen machen?  Moderne Business-Telefonefügen sich in das Ambiente, das sie umgibt, nahtlos ein. Und sie stehen für Modernität und digitale Lösungen: Dann braucht es auch nicht mehr der mit Bleistift beschrifteten Papieretiketten auf den Funktionstasten. Alle Informationen werden gut lesbar im Farbdisplay angezeigt.

 

Egal, ob es sich um ein Unternehmen handelt, das seit mehr als zehn Jahren IP-Telefone nutzt, oder eine Firma, die neue Unified Communications & Collaboration-Lösungen, vielleicht sogar in der Cloud, implementieren möchte, sie alle profitieren von den neuesten IP-Telefonlösungen von Snom.

Snom Media Kontakt

Peter Link
united communications GmbH
Snom@united.de