Die Universität von Palermo setzt auf VoIP: eine erfolgreiche Wahl!

Die VoIP-Telefonie mit snom IP Telefonen und Open Source Lösungen an der Universität von Palermo

Mit ihren 78 Abteilungen (Stand Ende 2010) und fast 4000 Angestellten ist die Universität von Palermo, zu der auch die Zweigstellen von Agrigento, Caltanissetta und Trapani gehören, eine der strukturiertesten Universitäten Italiens, die mit einer sehr fortschrittlichen und sich ständig weiterentwickelnden Telefon- und Netzwerkinfrastruktur ausgestattet ist.

DIE HARMONISIERUNG DER INFRASTRUKTUREN BEI GLEICHZEITIGER KOSTENOPTIMIERUNG

Das für die VoIP-Infrastruktur verantwortliche Universitätsteam. Von rechts: Fabio Sangiorgi, Massimo Tartamella, Piero Brignola, Nicola Trapani

Schon seit jeher hatten die einzelnen Fakultäten der Universität von Palermo ihre eigenen Telefoninfrastrukturen autonom verwaltet. Das führte dazu, dass im Jahr 2007 bei einer Erhebung, über 50 ISDN- und Multiplexanschlüssen sowie hunderte von analogen Leitungen ergab. Dies führte zu Kosten allein für die Anschlussgebühren  aber auch für die Vermittlung  und den Gesprächen zwischen den einzelnen Fakultäten und Abteilungen von zuletzt € 700.000 allein im Jahr 2007. Diese eklatanten Kosten, verbunden mit den ständigen Kostenerhöhungen durch die Telefonanbieter waren die Ansatzpunkte  einer integralen Wiederaufnahme der Telefonieinfrastruktur der Universität. Ein zusätzlicher Faktor für die grundlegenden Neugestaltung lag in den großen Problemen bei der Überwachung und Instandhaltung der Telefonsysteme, sowie die mangelnden Integrierungsmöglichkeiten von modernen Telefondienstleistungen, die die Erreichbarkeit der einzelnen Ansprechpartner verbessern sollten.

Herr Dr. Tartamella, verantwortlich für die Netzwerktechnik sowie die Hardware- und Softwarebereiche des Informationssystems der Universität, startete im Juli 2008 ein Harmonisierungsprojekt im Bereich der Netzwerk- und Telekommunikationsinfrastrukturen. In diesen Bereich fallen heute mehr als 3.200 Nebenstellen. Sie alle wurden  mit verschiedenen Asterisk-IP-Anlagen verbunden, greifen jedoch gemeinsam auf die  Datenbank der Universität für die Kontakt- und Benutzerverwaltung zu und werden durch eine extra entwickelten Accounting-Anwendung überwacht.

DAS PROJEKT

Mit dem Wunsch, der Autarkie ein Ende zu setzen, die die anfallenden Telefonkosten untragbar gemacht hatten, haben Herr Dr. Tartamella und sein Team verschiedene Optionen abgewogen, unter denen auch VoIP-Systeme von bekannten Herstellern und Open Source Lösungen lagen. Nachdem die Anschaffungs-, Implementierungs-, Entstehungs und Instandhaltungskosten analysiert wurden, entschied sich die Universität schließlich für eine Open Source Lösung, da diese besser  an die Bedürfnisse der einzelnen Fakultäten adaptierbar waren und in Bezug  auf die Wahl der kompatiblen IP-Anlagen und der Integrierung von traditionellen Telefonen flexibler war.

Außerdem gewährleistete die open source Lösungen einen schnelleren Rücklauf auf die Investition im Vergleich zu den „geschlossenen“ Systemen.  Im Juli 2008 wurden drei Asterisk-IP Anlagen zwischen dem bestehenden Primärmultiplexanschlüssen und dem internen Universitätstelefonnetz installiert, so dass die Anrufe auf dem VoIP-Netz oder auf dem traditionellen Netz je nach der zu verbindende Nebenstelle aufgeteilt wurden. Die erste Installation brachte die Integration von mehr als 500 analogen Telefonen an die Asterisk-Anlagen und die Implementierung von mehr als 300 snom 300 IP-Tischtelefonen. Insgesamt 31 Abteilungen (seit Januar 2011 wurden  die ursprünglichen 78 Abteilungen zu nunmehr 31 zusammengelegt) zwölf Fakultäten und alle Verwaltungsbüros benutzen heute das VoIP-Netz.

Die Universität verwendet nun  insgesamt  fünf Primärmultiplexanschlüsse  und nutzt 2.700 snom 300; mit einer jährlichen Verringerung der Telefonkosten auf derzeit  € 250.000 kann man hier wohl von einer signifikanten Ersparnis   sprechen!

Das snom 300 VoIP Telefon

snom 300

In einem Gespräch gibt Herr Dr. Tartamella an, dass die Entscheidung zugunsten der  snom 300 sehr rasch getroffen wurde. Durch die Absprache mit anderen Universitätsinstituten, die sich ebenfalls für den Einsatz von VoIP-Technologie entschieden hatten, bekam er erste positive Eindrücke. Darüber hinaus  wurden ihm die snom Telefone aufgrund ihrer Stabilität und ihrer hohen Interoperabilität mit VoIP-Telefonanlagen, die auf dem offenen SIP-Standard basieren, sehr empfohlen. Die unglaubliche Menge an angebotenen Funktionen der snom 300, mit denen es auch möglich ist, sehr anspruchsvolle Benutzer zufrieden zu stellen, war ein zusätzlicher Pluspunkt zugunsten der Produkte aus dem Hause snom. 

Vor allem in Verbindung mit den Lösungen von Asterisk bieten die snom Telefone einige Eigenschaften an, die mit traditionellen Telefonen nicht so einfach realisierbar sind:

  • individueller Anrufbeantworter
  • Weiterleiten
  • Do not disturb Funktion (DND)
  • Anruflisten
  • Verbindung mit dem zentralisierten Adressenverzeichnis der Universität
  • Tasten für Kurzwahl
  • Gemeinsame Nutzung des gleichen Telefons von mehreren Benutzern, jeder mit seinen eigenen Adressbüchern und Einstellungen
  • Konfiguration via Web oder via Netz über Autoprovisionierung
  • Telefonkonferenzen

DIE TECHNISCHE UNTERSTÜTZUNG KOMT NICHT ZUM EINSATZ

“Ich kann auf Fragen in Bezug auf eine technische Unterstützung  von Seiten von  snom leider keine Auskunft geben, da wir diese schlicht noch nie benötigt haben!”,sagt Herr Dr. Tartamella. Die snom 300 haben sich als sehr stabil, flexibel und in die Infrastruktur sehr einfach integrierbar herausgestellt. Heute ist es dem technischen Team  der Universität möglich, eine neue VoIP-Nebenstelle innerhalb von  wenigen Minuten unter Nutzung des  Protokolls TR069 sowie per  Autoprovisionierung ohne einer Erreichbarkeitsunterbrechung der anderen Benutzer einfach per Mausklick zu installieren.

„VOIPING“ ALS PROJEKT DER ZUKUNFT

Einer der Sitze der Universität: Palazzo Steri

Das Projekt des „VoIPing“ wie es im Team  der Universität genannt wurde, befindet sich  in ständiger Weiterentwicklung. Gegenüber den bereits vorliegenden  Ergebnissen, durch die dank der Migration rund 64% der Benutzer erreicht wurden, ist der Wunsch einer vollständigen Umstellung auf  VoIP-Technologie natürlich vorhanden.

Als nächste Schritte wird die Integration der Zweigstellen in  Agrigento, Caltanissetta und Trapani in die neue Infrastruktur angestrebt. Hier ist man allerdings noch auf die Erreichung einer hohen Bandbreitenqualität in diesen Regionen angewiesen. Sobald diese garantiert ist, werden auch diese sizilianischen Städte zum Kreis der „VoIping“ der Universität Palermo zählen!

Germany/Europe

snom technology AG
Charlottenstr. 68-71
10117 Berlin

+49 (0)30 39833-0
+49 (0)30 39833-111

info@snom.com
http://www.snom.com